Grundeinkommen?
Die Modelle
Über das Grundeinkommen zu recherchieren, ist keine einfache Sache! Man stößt sehr schnell auf
viele unterschiedliche Grundeinkommensmodelle. Diese zeigen alle verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten
und Monatsbeträge, doch wie behält man da den Überblick?
Um einen ersten Eindruck zu erhalten über die verschiedenen Modelle, stellen wir ihnen
eine Tabelle zur Verfügung (Hier die Modelle).
Diese fasst die wichtigsten Informationen von 25 Modellen zusammen und liefert Quellen, zur weiteren Recherche.
Das von uns verwendete Grundeinkommensmodell ist von Robert Carls aus dem Jahr 2016.
Es sieht für jeden über 18-Jährigen, der seinen Hauptsitz bzw. seine alleinige Wohnung
in Deutschland hat, 1110€ monatlich vor. Kinder unter 18 Jahren erhalten 500€.
Als Finanzierung sieht Robert Carls die negative Einkommensteuer vor.
Das bedeutet, dass das Grundeinkommen wie eine Gutschrift,
mit der Einkommensteuer verrechnet wird. Der Berechnung der Einkommensteuer
liegt ein Steuersatz von 61% vor. Hat man gar kein Einkommen (außer dem Grundeinkommen)
und somit keine Einkommensteuer, erhält man den gesamten Betrag. Übersteigt die Einkommensteuer
das Grundeinkommen, vermindert sich die zu zahlende Einkommensteuer um den Betrag des Grundeinkommens.
Dadurch profitieren auch Besserverdiener, denn der Prozentsatz der tatsächlichen Steuerlast sinkt,
durch den Abzug des Grundeinkommens. Die tatsächlichen Steuersätze liegen bei 12.1 % für die untere,
28.9 % für die mittlere und 46.7 % für die obere Einkommensteuern zahlende Gruppe.
Die Finanzierungsquelle stellt das Volkseinkommen dar. Das heißt, dass das Grundeinkommen
aus der Summe aller von Inländern erzielten Erwerbs- und Vermögenseinkommen ausgezahlt wird.
Die Kranken-, Pflege- und Arbeitsunfallversicherungen werden steuerfinanziert
und sind dadurch kostenfrei, bzw. die Sozialabgaben fallen weg. Die Rente wird vollständig abgelöst.
Wir haben uns für dieses Modell entschieden, weil die Höhe des Monatsbetrags
wirklich existenzsichernd sein kann. Vor allem Familien könnten profitieren,
denn der Monatsbetrag für Kinder ist höher als das aktuelle Kindergeld.